Update: 15. März 2020 – SARS-CoV-2

Nach längerer Zeit ohne neue Artikel habe ich das Gefühl, dass ein Update mehr als überfällig ist. Dieser Artikel wird ständig aktualisiert und sollte daher so relevant wie möglich sein.

 

Übersicht der Inhalte

  1. Vorwort
  2. Kompetente Informationsquellen
  3. Einkaufsliste sinnvoller Dinge
  4. Maßnahmen
  5. Der Drahtseilakt
  6. Ziele und Prognose

 


 

Vorwort

Ich bin weder Arzt, Virologe noch im politischem Geschehen aktiv. Ich habe Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt internationales Marketing und Unternehmensstrategien studiert. Die einzige Qualifikation, die ich mitbringe, ist also logisches und strategisches Denken. Aber vielleicht ist gerade das ein sinnvoller Ansatz.

Alle Infos, die ich habe, sind frei verfügbar. Ob man den Zahlen der WHO oder den Berichten aus China vertraut, ist im Prinzip gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass man anhand der Handlungen abliest, wie die Situation aussieht und sich entwickelt. Für mich war ein deutliches Zeichen, dass es eben nicht nur eine Grippewelle oder Panikmache ist, als in Wuhan mit dem Bau der ersten dedizierten Krankenhäuser für COVID-19 Erkrankte begonnen wurde. Innerhalb von nur 8 Tagen wurde ein funktionsfähiges Krankenhaus errichtet, welches hier Jahre der Planung und Umsetzung bedeuten würden. Würde man das für eine Grippe machen? Wohl kaum. Und dieses Beispiel zeigt, dass man anhand der Reaktionen ablesen kann, wie sich etwas entwickeln wird.

Am 23. Januar wurde mit dem Bau begonnen. Zu dieser Zeit gab es von offizieller Seite 845 bestätige Fälle.

Was wäre also die logische Reaktion auf 158.000 Fälle (Stand 15. März 2020 um 12:00 Uhr)?

Ich denke, dass wir eine wirtschaftliche, gesellschaftliche und natürlich auch gesundheitliche Katastrophe vor uns sehen. Dieser Artikel soll im Idealfall dabei helfen, trotzdem mit Verstand und den richtigen Gedanken die Situation anzugehen.

 


 

Kompetente Informationsquellen mit aktuellen Daten und Fakten

 

Hauptsächlich beziehe ich meine Informationen aus nur 4 Quellen, die ich hier kurz ehren möchte, da sie fantastische Dienste leisten. Vorab: Weder Institute, noch irgendwelche Nachrichtensender gehören dazu! Wenn ich diese Formate sehe, bekomme ich das ungute Gefühl, dass sie nicht im Interesse unserer Gesellschaft handeln. Das geht so weit, dass behauptet wird, ein Mundschutz könnte aufgrund des erhöhten Widerstands beim Atmen zu Atemwegerkrankungen führen. Spannend…

 

Hier die Quellen, die es sich aus meiner Sicht lohnt, täglich zu verfolgen.

 

1. Dr. John Campbell für eine rationale europäische Sicht auf die aktuelle Entwicklung: Link zum Abo

 

2. Medical Lectures Explained für medizinische Zusammenhänge: Link zum Abo

 

3. Peak Prosperity für wirtschaftliche Zusammenhänge: Link zum Abo

 

4. Aktuellen Zahlen und Daten: https://www.worldometers.info/coronavirus/

 


 

Einkaufsliste sinnvoller Dinge

Neben den Lebensmittelvorräten für mindestens 8 Wochen (hauptsächlich, damit du nicht das Haus verlassen musst) und den bekannten Get Home / Bug Out Bags gibt es ein paar Dinge, die ich für ausgesprochen sinnvoll halte. Ich selbst nutze diese bereits seit Mitte Februar täglich.

Hier eine kurze und strutkturierte Übersicht für dich:

Handschuhe

Handschuhe Corona

Handschuhe sind der einfachste Weg, um zwei Dinge zu vermeiden. Zum einen, dass man direkten Kontakt mit Viren (und Bakterien) zulässt und zum anderen erinnern sie einen daran, nicht das eigene Gesicht anzufassen. Das ist tatsächlich aus meiner Sicht der zentrale Punkt. Jede Berührung des Gesichtes Richtung Schleimhäute bringt die Gefahr mit sich, dass Viren in den Körper eindringen können. Wenn du nicht deine Schleimhäute berührst (Mund, Nase, Augen!), dann hat es ein Virus deutlich schwerer, sich Zugang zu deinem Organismus zu verschaffen.

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Günstiges und wirkungsvolles Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel Cornoa Virus

Dieses Mittel ist nicht nur günstig und kann verdünnt eingesetzt werden, sondern erfüllt perfekt seinen Zweck. Der Hauptbestandteil Natriumhypochlorit / Bleiche tötet zuverlässig Viren und Bakterien auf Oberflächen. Eine gründliche Reinigung aller häufig angefassten Oberflächen hilft, weniger Infektionsquellen im eigenen Haus zu haben! Sei es die Klingel, die Türklinken oder auch zum Beispiel Pakete, die geliefert werden. Einfach einsprühen, ein paar Minuten einwirken lassen und man kann sich einigermaßen sicher sein, dass diese Oberfläche frei von Viren ist.

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Sprühflaschen für Desinfektionsmittel

Sprühflaschen Desinfektionsmittel Corona Virus

Die Sprühflaschen funktionieren gut und kosten deutlich weniger als im Baumarkt oder im Supermarkt. In diesen habe ich sowohl für die Firma als auch für Zuhause die verdünnte Bleiche (50ml DanKlorix + 500ml Wasser), um alles desinfizieren zu können. Komplett hat diese Lösung weniger als 15 Euro gekostet und gibt mir das gute Gefühl, so gut es geht auf die Hygiene was Oberflächen angeht zu achten.

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Atemschutz

Leider gibt es hier ein großes Problem. Die ausreichende Versorgung mit geeigneten N95 Standard Masken ist nicht gegeben. Zu viele Produktionsstätten befinden sich eben nicht mehr in Deutschland, sondern in Asien. Dieser Umstand könnte noch zu einem großen Problem werden. Ähnlich wie die Versorgung mit generischen Arzneimitteln wie Antibiotikum und co., die ebenfalls aus hauptsächlich aus Indien und China stammen und zu einer extrem knappen Ressourcen werden könnten in den kommenden Wochen. Insofern gibt es an dieser Stelle keinen Link zu Atemschutz-Masken. Nur der Hinweis, lieber zu Hause in Isolation zu bleiben, wenn es geht.

 


 

Maßnahmen

Folgende Maßnahmen sollte von jedem individuell, aber auch kollektiv ergriffen werden, um eine zu schnelle Verbreitung des Virus möglichst einzudämmen.

Aus den letzten beiden Punkten ergibt sich ein Dilemma, das aus meiner Sicht die größte Herausforderung darstellen wird:

 


 

Der Drahtseilakt aus Wirtschaftlichkeit und Gesundheit.

Theoretisch, und das zeigen die Zahlen aus China, lässt sich mit der vollständigen Quarantäne das Virus effektiv eindämmen. Aber anders als dort, wird hier bisher auf unterstützende Maßnahmen verzichtet, um eine solche Isolation umsetzbar machen zu können. Theoretisch wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Einkommenssteuer, Unternehmenssteuer und weitere wirtschaftliche „Belastungen“ herunterzufahren, um Unternehmen und deren Mitarbeitern die Chance zu geben, eben nicht arbeiten zu müssen und somit die Kurve der Infekltionen deutlich abzuflachen.

Genau so wie in China muss irgendwann die Entscheidung getroffen werden, ob man neue Infektionen in Kauf nimmt, um Unternehmen zu retten, oder ob man lieber seitens des Staates diese Unternehmen ein Stück weit auffängt und der Gesundheit der Bevölkerung eine Priorität zuzusprechen. Wie das ganze gehandhabt wird, sagt viel über die Werte der jeweiligen Nation und verspricht nicht gerade eine positive Aussicht.

 


 

Ziel und Prognose

Das Ziel muss es ganz klar sein, die Anzahl der Infektionen zu reduzieren. Nur wenn das gelingt, ist unser Gesundheitssystem mit seinen begrenzten Kapazitäten dazu in der Lage, die Erkrankten entsprechend zu versorgen. Ziel muss es aber auch sein, das fragile Wirtschaftssystem zu schützen, in dem Lieferketten und Abhängigen so komplex geworden sind, dass sie eigentlich ein solches Ereignis nicht vertragen können.

Prognosen sind zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich leicht zu erstellen. Bill Gates hat es 2015 versucht, indem er Modelle aufgestellt hat, die genau diese (gesundheitliche) Entwicklung abbilden. Hier ein Link zu diesem Artiel: https://survivalrucksack.com/warum-bill-gates-unsere-chancen-auf-deutlich-unter-50-schaetzt/

Was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft, bleibt zu hoffen, dass genug Unterstützung seitens der Staaten aufgebaut werden kann, um unser marodes System ein weiteres Mal vor dem Zusammenbruch zu retten. Es bleibt also die Hoffnung, dass dort irgendwo noch ein Trick darauf wartet, angewendet werden zu können.

Ich werde diesen Artikel im Laufe der Entwicklung immer wieder anpassen und aktualisieren. Bleib gesund und #stythefuckhome