Survival Cache Teil 1 von 3: Die Grundlagen

Survival-Cache

 

Was ist ein Survival Cache?

Um gleich vorweg die Frage zu beantworten: Ein Survival Cache ist eine Art Bug Out Bag, den du überall dort platzieren kannst, wo es für dich sinnvoll ist.

Ein Survival Cache soll dir dabei helfen, wichtige Gegenstände, Ausrüstung oder Vorräte zu verstecken, sodass du im Ernstfall darauf zurückgreifen kannst. Er ist quasi die rettende Schatztruhe, die dir auf deinem Weg zu deiner Bug Out Location helfen kann, besser zurechtzukommen.

Ein Survival Cache ist meistens ein mittelgroßer Behälter, der im Boden versteckt ist. Wie genau das passiert und worauf man achten sollte, wird im dritten Teil deiner Reihe erklärt und genauer beschrieben.

Der zweite Teil wird eine genaue Aufschlüsselung des Inhaltes eines Survival Caches bereithalten. Aber in diesem ersten Teil geht es erstmal um die Grundlagen und den Hintergrund, warum es überhaupt sinnvoll ist, einen Survival Cache anzulegen.

 

Gründe, warum ein Survival Cache für dich sinnvoll ist

Stell dir folgendes Szenario vor: Während du vielleicht gerade bei der Arbeit bist, passiert etwas Unvorhergesehenes, was stark in Richtung „Shit hits the Fan“ geht. Sprich: Du weißt, dass da etwas Größeres auf dich zukommt und wahrscheinlich eine Weile vergehen wird, bis wieder an Normalität zu denken ist.

 

Szenario 1

Du machst dich sofort auf den Weg zu deiner Bug Out Location. Egal ob mit oder ohne Rucksack, der Weg wird eine echte Herausforderung. Die Straßen sind dicht, es herrscht Panik und alles versinkt im reinsten Chaos.

Vielleicht hast du sogar Pech und dir wird dein Get Home oder Bug Out Rucksack abgenommen oder du musst ihn zurücklassen.

In diesem Fall hilft dir ein Survival Cache, deinen Bedarf an Trinkwasser, Nahrung, Werkzeug oder sogar Teile deiner Survival Ausrüstung wieder aufzufüllen oder zu ersetzen.

Du weißt also, wo dein Survival Cache vergraben ist und kannst ihn bei Bedarf auf dem Weg zu einem sicheren Ort wieder freilegen und die Dinge nutzen, die du darin versteckt hast.

 

Szenario 2

Die Lage ist schon seit einiger Zeit nicht so, wie man sich das wünschen würde, um es noch nett auszudrücken.

Es kann sein, dass Plünderer sich das geholt haben, was sie bei dir vermutet haben oder dass es große Camps gibt, in denen die Versorgung jedoch mehr als dürftig ist, da niemand auf eine solche Krise vorbereitet war. Beispiele dafür gibt es aktuell ja leider mehr als genug.

Auch hier kann dir ein Survival Cache wertvolle Dienste leisten. Da nur du weißt, wo er vergraben ist und welcher Inhalt dort wartet, hast du immer einen Backup-Plan in der Hinterhand.

Selbst wenn dir dein Rucksack nicht mehr zur Verfügung steht oder dir bestimmte Werkzeuge fehlen, kann dir ein Survival Cache dabei helfen, wieder Fuß zu fassen.

Einfach ausgraben, das nehmen, was du brauchst und dir hilft, um deine Situation zu optimieren und besser vorbereitet sein als der Rest!

 

Der Survival Cache als deine Rückversicherung im Ernstfall

Egal welches Szenario auch eintreffen sollte, ein Survival Cache ist nicht nur nützlich, sondern im Prinzip eine Art Versicherung für den Ernstfall im Ernstfall.

Und da der Inhalt auch nicht zu kostspielig ist (dazu mehr in Teil 2), kannst du sogar mehrere Survival Caches anlegen, um nicht nur geografisch, sondern auch was den Inhalt angeht, verschiedene Optionen zu haben.

Natürlich kann es auch mal passieren, dass ein Survival Cache nicht mehr zugänglich ist. Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Überschwemmungen, Frost, Erdarbeiten, Gefahrenzonen, „Schatzsucher“ oder was auch immer dafür sorgen könnte, dass du an deinen Survival Cache nicht mehr ran kommst.

Wie du deine Survival Cache am besten platzierst und versteckst, verraten wir im dritten Teil dieser Reihe!

Aus den eben genannten Gründen ist es auf jeden Fall sinnvoll, mehr als einen Container zu verstecken, um nicht mit dem Prinzip Hoffnung eine Strategie aufzubauen, die auf nur einem Bein stehen soll.

 

Wie ein Survival Cache aussehen kann

Ein Survival Cache kann genau wie ein Survival Rucksack jede Form und Größe annehmen, die für deine Bedürfnisse am besten passt. Vom 70 Liter Fass*, das alles bereithält, was du dir in einer Survival Situation nur wünschen kannst, bis zur übersichtlichen Plastikdose*, die ein paar Vorräte und Dinge zur Wasseraufbereitung für dich liefert, um deine Grundbedürfnisse abzudecken.

Der Fantasie und dem Budget sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf YouTube finden sich genauso viele sinnvolle, wie auch absurde Vorstellungen von Survival Caches, die Leute teils in großen Stückzahlen weltweit vergraben.

Da wir jedoch große Fans von smarten Lösungen sind, haben wir uns auf einen ganz bestimmten Survival Cache konzentriert und diesen ausgearbeitet. Nach eignen Tests ist er sowohl preislich, größentechnisch als auch von der Handhabung her die für uns beste Variante.

 

Und so sieht einer unser Survival Caches aus:

 

Survival-Cache-Survival-Rucksack

 

Zusammenfassung und Ausblick

Ein Survival Cache hilft dir, auf dem Weg zu deiner Bug Out Location die wichtigesten Vorräte und Ausrüstungsgegenstände wieder aufzufüllen.

Sobald wir wussten, wohin wir uns im Ernstfall zurückziehen würden, waren auch schnell zwei Routen zu diesem Punkt klar. Eine, die über die Hauptstraßen und wenige Abzweigungen direkt zum Bug Out Ort führt und eine, die den direkten, zu Fuß begehbaren Weg dorthin darstellt.

Um im Ernstfall auf dem Weg dorthin dringend benötigte Gegenstände und Vorräte auffüllen oder ersetzen zu können, sind Survival Caches die sinnvollste Methode. Man kann sie leicht befüllen, einfach vergraben und markieren, um sie dann bei Bedarf wieder zu bergen.

Der Invest ist dabei wesentlich kleiner als der Nutzen, den ein solcher Survival Cache bieten kann. Denn im Ernstfall rettet dir ein Wasserfilter aus deinem Survival Cache das Leben!

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