Survival 101: Wasservorräte anlegen

Survival Wasser Vorrat

Hand aufs Herz: Wann hattest du das letzte Mal wirklich Durst?

Wir haben alle möglichen Getränke im Überfluss: Wenn ich in meinen Kühlschrank schaue, sind dort ein paar gekühlte Wasserflaschen, zwei Saftkartons, drei Dosen einskalte Cola, zwei Liter Milch und wenn ich den Wasserhahn daneben anschaue zehntausende Liter Wasser, die ich mir einfach abzapfen kann. Praktisch und beruhigend oder?

 

Vorsorge

Wenn man ein wenig googelt, landet man sehr schnell beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Die Leute dort haben sich sichtlich Mühe gegeben und eine Aufstellung gemacht, welche Vorsorge man treffen sollte. Das nehme ich einfach mal als Basis und dann gehts im zweiten Teil gedanklich noch ein Stück weiter.

Hier also die Basics zum Thema Wasser (quasi Survival 101):

Das war es schon…?!

Hier also nun die realistische Sicht auf die Dinge (für Leute, die mit 1,7% des Durchschnittsverbrauchs nicht glücklich sind):

Wenn wir jetzt also die große Diskrepanz abbauen wollen, streichen wir einmal das, was man nicht wirklich braucht, um zu überleben:

Wir können also 115 Liter „Luxus-Wasser“ vom Durchschnittswert abziehen und es bleiben genau die 5 bis 7 Liter übrig, die man zum (Über)Leben braucht.

 

Vorrat

Die große Frage, die dir keiner beantworten kann: Wie lange muss man ohne die gewohnte Trinkwasserversorgung im Ernstfall auskommen?

Das BBK geht von zwei Wochen aus und an diesem Wert würde ich mich gern ebenfalls orientieren. Weniger wäre natürlich im Ernstfall wünschenswert und länger wäre durch andere Faktoren wie gesellschaftliche Unruhen, kriegsähnliche Zustände oder Epidemien eh eine Sache von Glück und mentaler Vorbereitung statt materieller Vorsorge.

Also brauchen wir pro Person pro Tag mindestens 5 Liter, um nicht zu dehydrieren und nicht an hygienischen Problem und auch was die Moral angeht zu scheitern.

Dass man mit diesen Mengen nicht unbedingt eine Wasserschlacht veranstalten kann, sollte klar sein. Aber es ist ein realisitscher Wert, um eine Orientierung zu haben, um einen Vorrat anzulegen.

 

Methodik

Wasser zu bevorraten, ist nicht wirklich eine Sache von:

1. Kaufen,

2. Lagern,

3. Fertig.

 

Auch Wasser kann „schlecht“ werden. Selbst abfüllen ist möglich, birgt aber Risiken, die bei der industriellen Abfüllung ausgeschlossen werden können. Selbst kleinste Verunreinigungen führen dazu, dass sich Bakterien im Trinkwasser vermehren können.

Insofern ist das Mittel der Wahl die Beschaffung von Wasser in möglichst praktischen und in möglichst großen Mengen.

Methode 1: Du gehst in einen Supermarkt und kaufst 50 1,5 Liter PET Flaschen Wasser.

Methode 2: Du machst es dir leicht und kauft bei Amazon 8 Liter Flaschen für Wasserspender* und eine kleine Pumpe* dafür:

 

Wasservorrat Survival

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beide Methoden kommen auf das gleiche Hinaus: Man hat portionierbares, sauberes und lange haltbares Wasser, dass man natürlich auch durch rotieren kann. Sprich man verbraucht es im Alltag mit und kauft immer wieder neues Wasser nach, um immer eine möglichst lange Haltbarkeit zu gewährleisten. Nach dem Prinzip FiFo (First In, First Out) kann man also sicher sein, dass man mindestens 2 Wochen mit Wasser versorgt ist, wenn es darauf ankommt.

 

Fazit

Wasser ist das einfachste und wichtigste, wenn es ums Überleben geht. Wenn man die Bevorratung zum Bestandteil des Alltags macht, ist es weder aufwändig noch teuer, ein ausreichend großes Backup an Wasser zu haben und muss nicht wie 97% der Bevölkerung im Katastrophenfall Waschbecken und Badewannen volllaufen lassen, wenn es bereits zu spät ist.

 

Feedback

Uns ist bewusst, dass wir schon länger keinen neuen Artikel mehr geschrieben haben. Das lag nicht nur daran, dass wir nebenbei noch weitere Aufträge und Jobs haben, sondern vor allem auch am zeitlichen Aufwand, Artikel zu produzieren.

 

Wie gefällt dir also diese Form von Beiträge und wünschst du dir mehr solcher 101 Beiträge, die Schritt für Schritt den Weg in Richtung Survival aufzeigen? Lass uns wissen, welche Themen noch interessant wären und schreib uns eine Mail, über den Chat oder auf Facebook!

Herzlichen Dank für deine Zeit!

 

* = Affiliatelinks/Werbelinks

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis natürlich nicht.